Ein Hinweis zum Standort
Die Neustraße liegt im ältesten Teil Triers, nur einen Steinwurf vom Mittelpunkt der antiken Stadt entfernt. In der Spätantike wurde hier eine gigantische Markthhalle von über 120 Metern Länge errichtet, die den östlichen Abschluss des Forenbezirkes bildete. Die Markthalle war noch im hohen Mittelalter weitgehend intakt, und in unserem Keller (natürlich auch den benachbarten, v. a. in der Neustraße 42) sind die Überreste noch gut zu erkennen.
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts ließ der Erzbischof Bruno an der Südwand der spätantiken Markthalle ein Stadttor für die soeben fertiggestellte Stadtmauer bauen. Man nannte dieses Tor, das erst 1867 abgerissen wurde, »Neutor«, und die alte Markthalle, durch die man nun in die Stadt ging hieß »Neustraße« (»nova platea«).
Wir sitzen also in der alten Markthalle, dem letzten imperialen Großbau Triers!
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