Die Grabdenkmäler der Erzbischöfe von Trier, Köln und Mainz

Die Grabdenkmäler der Erzbischöfe von Trier, Köln und Mainz
Stefan Heinz, Barbara Rothbrust &, Wolfgang Schmid, Die Grabdenkmäler der Erzbischöfe von Trier, Köln und Mainz, Trier 2004

280 S., geb., 27 cm x 22 cm, 1.300 g, zahlr. Abb.

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Die Grabdenkmäler der Erzbischöfe von Trier, Köln und Mainz bilden drei einzigartige Denkmalserien, die bereits in der Romanik einsetzen und in der Gotik, der Renaissance und dem Barock zahlreiche Meisterwerke der Bildhauerei von europäischem Rang hervorbrachten.

Der vorliegende Band stellt erstmals die Geschichte der erzbischöflichen Grablegen vom hohen Mittelalter bis zum Ende des Alten Reichs in vergleichender Perspektive dar, wodurch die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten deutlich hervortreten.

Inhaltlich steht die Frage der Grabmaltopographie, der Orte des Gedenkens in der Kathedrale, im Mittelpunkt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Typengeschichte, die Herausbildung bestimmter Traditionen in Trier, Köln und Mainz, ihrer Botschaft und ihrer Korrespondenz mit den Denkmälern anderer Herrschaftsträger. Der Seriencharakter der Monumente wird als überzeitliche kirchenpolitische Botschaft gedeutet.

Die Studie bietet einen ebenso umfassenden wie anschaulichen Überblick zur Entwicklung des Bischofsbildes, der individuellen Frömmigkeit und der Amtsmemorie der Inhaber des ranghöchsten geistlichen Amtes im mittelalterlichen Reich, gleichzeitig aber auch ein Panorama von neun Jahrhunderten europäischer Kunstgeschichte.

Rezensionen

Rheinische Vierteljahrsblätter

Landeskundliche Vierteljahrsblätter 51, 2005

Kurtrierisches Jahrbuch 44, 2004

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