Zeitansatz: früher drei bis vier Wochen, jetzt keiner
Bevor die Satzprogramme die Registermarken der Textdaten übernehmen und verarbeiten konnten, war eine registerfeste zweite Fahne üblich, auf der das Register erstellt wurde. Hierzu musste auf dem Papierausdruck jeder Registereintrag markiert werden. In einem zweiten Durchgang wurde fortlaufend jeder Eintrag mit der Seitenzahl in eine Datei geschrieben. Zum Schluss wurde die alphabetisch sortierte Liste zu einem Register zusammengeführt, was sehr aufwendig war.
Bei den Möglichkeiten der Indizierung und Registererstellung, die die Textverarbeitungsprogramme heute bieten, wird erwartet, dass ein Register mit dem Manuskript eingereicht wird. Dieses kann direkt übernomen werden, so dass am Ende das Register wirklich auf Knopfdruc erstellt werden kann. In seltenen Fällen müssen wir das Register anfertigen, was wir direkt im Satzprogramm erledigen.
Die Erstellung des Registers, früher vier bis sechs Wochen beanspruchend, ist durch die automatische Registererstellung obsolet geworden. Wir senden nun häufiger die Druckdaten zur Abnahme an die Autoren.