Diagramme und Bilder sollen an der gewünschten Position durch OLE (Object Linking and Embedding) in die Textdatei eingefügt werden. Auf diese Weise lassen sich z. B. Diagramme aus Excel, aber auch Vektorbilder, Halbton-Rasterbilder und Strichzeichnungen in das Manuskript einbinden. Es ist aber sehr wichtig, dass alle diese Ojekte auch in separater Form als offene Daten mit übergeben werden. Nur so kann eine akzeptable Druckqualität gewährleistet werden.
Wenn Diagramme im Manuskript enthalten sind, ist hierzu die entsprechende Excel-Datei mit zu übergeben. Tabellen sind in Word zu erstellen und sollen nicht als Objekte verknüpft werden.
Vektorbilder sollen ebenfalls separat beigefügt werden, damit sie gegebenenfalls ohne größeren Zeitaufwand angefasst werden können. Diese können als Corel-Draw- oder Illustrator-Dateien, in einem Austauschformat o. ä abgeliefert werden. Typische Vektorgraphiken sind Pläne oder Karten.
Bei Halbton-Rasterbildern ist darauf zu achten, dass diese separat in möglichst unkomprimierter Form übergeben werden müssen. Bei eingebetteten Bildern ist häufig nicht nachvollziehbar, ob automatische Manipulationen durchgeführt wurden. Außerdem lassen sie sich nur schwer bearbeiten, wenn sie eingebettet sind.
Übliche Rasterbildformate sind Tiff, Jpeg oder Png 24. Ein Nachteil des weit verbreiteten Jpeg-Formates liegt darin, dass die Komprimierung ins Bild gerechnet wird und später nicht nachvollzogen werden kann. Bei Tiff-Bildern ist darauf zu achten, dass die LZW-Komprimierung deaktiviert wird.
Als Strichzeichnungen werden einfarbig-schwarze Bitmaps bezeichnet. Graustufenbilder ohne Halbtöne sollten immer in dieses Format überführt werden, da es ein besseres Druckergebnis verspricht.
Für alle Graphikformate gilt, dass die Daten für den Druck im jeweiligen Verfahren fachmännisch eingestellt werden müssen. Nur so ist eine gute Druckqualität zu erzielen.