Hinweise zur Manuskriptgestaltung
Druckfähiges Manuskript
Das fehlerfreie Manuskript ist Bringschuld des Autors, der vor der Einreichung einen gründlichen Korrekturgang durchführen soll. Mit der Einreichung signalisiert er nämlich, dass die Arbeit am Manuskript abgeschlossen ist, und gibt es mithin zum Druck frei, vorbehaltlich der Kontrolle der Umbruchfahne. Von nun an sind keine Änderungen am Manuskript mehr vorgesehen, und hierzu zählen auch Korrekturen von Manuskriptfehlern.
Entgegen einer weit verbreiteten, aber gleichwohl vollkommen unzutreffenden Ansicht bietet die Umbruchfahne keine Gelegenheit für letzte Änderungen am Manuskript. Sie dient ausschließlich der Kontrolle von Umbruchfehlern wie z. B. falsche Wortrennungen. Ausnahmsweise könne hier auch Manuskriptfehler angestrichen werden, die noch stehen geblieben sind.
Einzureichende Dateien
Die modernen Textverarbeitungsprogramme ermöglichen es den Autoren, saubere Daten abzuliefern, die leicht in das Satzprogramm übernommen werden können. Viele Manuskriptfehler können durch Programmfunktionen automatisch behoben werden. Das entbindet natürlich nicht von der Notwendigkeit, vor der Abgabe ein intensives Korrektorat durchzuführen.
Der Autor soll sein Manuskript in Form einer offenen Textdatei (MS-Office, Open-office) einreichen und hierbei verknüpfte Grafikobjekte, Diagramme o. ä. zusätzlich als separate Dateien beifügen. Ein Papierausdruck oder mindesens eine PDF-Datei ist ebenfalls beizugeben, damit es zu möglichst wenigen Missverständnissen kommt.
Formatierung der Textdatei
Die eingereichte Textdatei, z. B. im MS-Word-Format, soll so wenige Formatierungen wie möglich enthalten. Sie lässt sich am besten in das Satzprogramm importieren und weiter verarbeiten, wenn auf direkte Formatierungen gänzlich verzichtet wird. Dies ist in modernen Textverarbeitungsprogrammen sehr gut möglich, da alle Formatierungsinformationen in Vorlagen (Styles) abgelegt werden können. Diese Formatvorlagen sind auf das nötigste zu begrenzen.
Diagramme und Bilder
Diagramme und Bilder sollen an der gewünschten Position durch OLE (Object Linking and Embedding) in die Textdatei eingefügt werden. Auf diese Weise lassen sich z. B. Diagramme aus Excel, aber auch Vektorbilder, Halbton-Rasterbilder und Strichzeichnungen in das Manuskript einbinden. Es ist aber sehr wichtig, dass alle diese Ojekte auch in separater Form als offene Daten mit übergeben werden. Nur so kann eine akzeptable Druckqualität gewährleistet werden.
Tabellen
Auch Tabellen können heutzutage leicht in das Satzprogramm überführt werden, um dort weiterverarbeitet zu werden. Wenn der Autor besondere Vorstellungen hinsichtlich der Rahmen und Linien seiner Tabelle hat, kann er diese in dem Textverarbeitungsprogramm anwenden.
Register
Wenn ein Band ein Register erhalten soll, was bei Einzelschriften, inzwischen aber auch bei Sammelschriften erwartet wird, war bislang ein weiterer, registerfester Umbruch erforderlich, der sich an die Fahnenkorrekturen anschloss. Seit die modernen Satzprogramme mit den Textdaten inzwischen auch Registermarken importieren können, entfällt dieser erhebliche Mehraufwand. Die Autoren können nun selbst das Register erstellen, indem sie in der Textdatei die entsprechenden Marken setzen und zum Schluss, den Index überarbeiten.
CDRom oder E-mail
Wir nehmen die eingereichten Manuskriptdaten gern als E-mail entgegen. Diese sollten dann in einem komprimierten Zip-Ordner (besser Rar-Ordner!) zusammengeführt sein. Wenn die komprimierte Zip- oder Rar-Datei 10 bis 20 MB groß ist, sollte zusätzlich oder ausschließlich ein CDRom oder DVDRom ausgehändigt werden.