Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Ein Autor hat die Aufgabe, ein gutes Manuskript zu verfassen und es in druckfähiger Form einzureichen. Dem Verlag obliegt es, aus diesem Manuskript ein Buch zu produzieren und dieses zu verbreiten. Die Qualität des Endproduktes hängt nicht nur vom Inhalt des Werkes ab, sondern auch von eher formalen Merkmalen des Manuskriptes. Die Hinweise in dieser Rubrik sollen den Autor in die Lage versetzen, ein gut zu bearbeitendes Manuskript zu erstellen.

Druckfähiges Manuskript

Erstellt am 11.08.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Das fehlerfreie Manuskript ist Bringschuld des Autors, der vor der Einreichung einen gründlichen Korrekturgang durchführen soll. Mit der Einreichung signalisiert er nämlich, dass die Arbeit am Manuskript abgeschlossen ist, und gibt es mithin zum Druck frei, vorbehaltlich der Kontrolle der Umbruchfahne. Von nun an sind keine Änderungen am Manuskript mehr vorgesehen, und hierzu zählen auch Korrekturen von Manuskriptfehlern.

Entgegen einer weit verbreiteten, aber gleichwohl vollkommen unzutreffenden Ansicht bietet die Umbruchfahne keine Gelegenheit für letzte Änderungen am Manuskript. Sie dient ausschließlich der Kontrolle von Umbruchfehlern wie z. B. falsche Wortrennungen. Ausnahmsweise könne hier auch Manuskriptfehler angestrichen werden, die noch stehen geblieben sind.

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Einzureichende Dateien

Erstellt am 11.08.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Die modernen Textverarbeitungsprogramme ermöglichen es den Autoren, saubere Daten abzuliefern, die leicht in das Satzprogramm übernommen werden können. Viele Manuskriptfehler können durch Programmfunktionen automatisch behoben werden. Das entbindet natürlich nicht von der Notwendigkeit, vor der Abgabe ein intensives Korrektorat durchzuführen.

Der Autor soll sein Manuskript in Form einer offenen Textdatei (MS-Office, Open-office) einreichen und hierbei verknüpfte Grafikobjekte, Diagramme o. ä. zusätzlich als separate Dateien beifügen. Ein Papierausdruck oder mindesens eine PDF-Datei ist ebenfalls beizugeben, damit es zu möglichst wenigen Missverständnissen kommt.

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Formatierung der Textdatei

Erstellt am 15.11.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Die eingereichte Textdatei, z. B. im MS-Word-Format, soll so wenige Formatierungen wie möglich enthalten. Sie lässt sich am besten in das Satzprogramm importieren und weiter verarbeiten, wenn auf direkte Formatierungen gänzlich verzichtet wird. Dies ist in modernen Textverarbeitungsprogrammen sehr gut möglich, da alle Formatierungsinformationen in Vorlagen (Styles) abgelegt werden können. Diese Formatvorlagen sind auf das nötigste zu begrenzen.

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Diagramme und Bilder

Erstellt am 15.11.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Diagramme und Bilder sollen an der gewünschten Position durch OLE (Object Linking and Embedding) in die Textdatei eingefügt werden. Auf diese Weise lassen sich z. B. Diagramme aus Excel, aber auch Vektorbilder, Halbton-Rasterbilder und Strichzeichnungen in das Manuskript einbinden. Es ist aber sehr wichtig, dass alle diese Ojekte auch in separater Form als offene Daten mit übergeben werden. Nur so kann eine akzeptable Druckqualität gewährleistet werden.

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Tabellen

Erstellt am 15.11.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Auch Tabellen können heutzutage leicht in das Satzprogramm überführt werden, um dort weiterverarbeitet zu werden. Wenn der Autor besondere Vorstellungen hinsichtlich der Rahmen und Linien seiner Tabelle hat, kann er diese in dem Textverarbeitungsprogramm anwenden.

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Register

Erstellt am 15.11.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Wenn ein Band ein Register erhalten soll, was bei Einzelschriften, inzwischen aber auch bei Sammelschriften erwartet wird, war bislang ein weiterer, registerfester Umbruch erforderlich, der sich an die Fahnenkorrekturen anschloss. Seit die modernen Satzprogramme mit den Textdaten inzwischen auch Registermarken importieren können, entfällt dieser erhebliche Mehraufwand. Die Autoren können nun selbst das Register erstellen, indem sie in der Textdatei die entsprechenden Marken setzen und zum Schluss, den Index überarbeiten.

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CDRom oder E-mail

Erstellt am 15.11.2011 Kategorie: Hinweise zur Manuskriptgestaltung

Wir nehmen die eingereichten Manuskriptdaten gern als E-mail entgegen. Diese sollten dann in einem komprimierten Zip-Ordner (besser Rar-Ordner!) zusammengeführt sein. Wenn die komprimierte Zip- oder Rar-Datei 10 bis 20 MB groß ist, sollte zusätzlich oder ausschließlich ein CDRom oder DVDRom ausgehändigt werden.

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